Galerie Elbchaussee

Hafenstrich IV

Malerei

Manfred Besser

Die Ausstellung läuft
vom 8. November bis zum 8. Dezember 2018.

Öffnungszeiten
während der laufenden Ausstellung
Donnerstag, Freitag 16–20 Uhr,
Samstag 14–18 Uhr
oder nach Vereinbarung
Mobil 0171 3472536
E-Mail office@galerie-elbchaussee.de

Manfred Besser HAFENSTRICH IV November 2018

Manfred Besser

Der Hamburger Hafen ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort, vor allem wohl für Nordlichter. Wobei nicht immer ganz klar ist, wonach sich der oder die Einzelne eigentlich sehnt, denn nicht immer muss es die Aussicht auf eine Reise in die große weite Welt sein. Auch wenn Manfred Besser kein gebürtiger "Hamburger Jung" ist, so scheint ihn die Welt des Nordens und eben auch des Hafens stets fasziniert zu haben. Nicht die heutige, nahezu saubere Welt der Container-Terminals. Eher die der 1960er und 1970er Jahre, die ehrliche, laute, schmutzige und harte Arbeit. Auch wenn kaum einmal Menschen im Vordergrund stehen, so meint man auf vielen der Bilder, die durch kraftvolle Farben und eine entschiedene Linienführung bestimmt sind, den Krach und die Kraft dieser Welt zu spüren. Diese Kraft zieht sich durch sein gesamtes Werk und beeindruckt durch die Jahrzehnte hindurch.

Text: Dr. Kirsten Baumann, Direktorin des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf

  • Manfred Besser HAFENSTRICH IV November 2018
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Übrigens …

Die Galerie Elbchaussee besteht nun seit 20 Jahren. Eröffnet 1998 in der Elbchaussee 8 auf der Margarinenseite, 2000 umgezogen in die Klopstockstraße 29, auf die Butterseite, in das historische dänische Zollamt, Sitz des Steuerbüros Kanzlei Elbchaussee, in die eigens dafür hergerichtete Wagenhalle. Wir haben in den 20 Jahren etwa 80 Ausstellungen auf- und abgebaut, etwa 9.600 Flaschen Wein und zirka 4.000 Liter Wasser, also ungefähr 48.000 Gläser Wein und 16.000 Gläser Wasser ausgeschenkt, an die 150.000 Einladungen als Karte verschickt und seit einigen Jahren tausende von E-Mails versendet, wodurch etwa 25.000 Besucher den Weg hierher gefunden haben. 80 Reden wurden gehalten und, ganz wichtig, ebenso viele "Schlussbesprechungen" in der gegenüberliegenden Kneipe "Seeteufel".

Die Formensprache aller Künstler, die hier ausgestellt haben, ist stets dem Sichtbaren verpflichtet. Auch wenn manchmal ihre gegenständlichen Bezüge zugunsten einer Intensivierung der Bildaussage zurücktreten müssen, haben sie trotz ihrer Unterschiedlichkeit doch etwas Gemeinsames: nämlich die Auseinandersetzung mit der dinglichen Welt. Getreu unserem Motto "Die Natur muss immer noch etwas durchschimmern" machen wir weiter in der Hoffnung, dass unsere Füße uns noch ein Stückchen weiter tragen werden.

Die Ausstellung läuft bis zum 8. Dezember 2018. Öffnungszeiten Do.–Fr. 16–20 Uhr, Sa. 14–18 Uhr oder nach Vereinbarung, Mobil 0171 3472536.